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Befähigen in der Führung

Befähigen in der Führung

Die Führungsposition spornt Dich dazu an, nie auf Deinen Lorbeeren sitzenzubleiben. Deshalb bist Du auch heute wieder auf LinkedIn unterwegs und hast Dich, neugierig geworden, auf das Thema der Befähigung in der Führung gestürzt. Im Beitrag, den Du gelesen hast, ist alles klar erläutert. Es klingt kinderleicht! Wer seinen Führungsstil ändert und Menschen befähigt, anstatt zu befehlen, bekommt das Berufsleben von der Sonnenseite zu sehen. Bessere Produktivität, zufriedene Mitarbeiterschaft und eine entspannte Atmosphäre am Arbeitsplatz. Das willst Du auch für Dein Team!

Bald darauf ist es wieder so weit: Die nächste Sitzung steht an – die perfekte Möglichkeit, um Deine vielen guten Vorsätze für einen besseren Führungsstil gleich in die Praxis einfliessen zu lassen. Aber bald ertappst Du Dich selbst dabei, wie Du zu Deinen alten, autoritären Verhaltensmustern zurückkehrst. Mit strenger Stimme und gerunzelter Stirn verlangst Du bessere Leistungen von der versammelten Mitarbeiterschaft. Das klingt ganz klar eher nach Befehl als nach Befähigung. Okay, offensichtlich ist Dir ein Fehlstart beim neuen Führungsstil unterlaufen.

Was bedeutet „Befähigen“ in der Führung eigentlich?

Das alte Konzept der Leadership wird bei der befähigenden Führung auf den Kopf gestellt. Es steht nicht mehr die Führungskraft an der Spitze der Pyramide, der alle „Untergebenen“ unterstehen müssen. Vielmehr ist es die Führungskraft, die die Mitarbeiterschaft bemächtigt und sie in die Position bringt, ihr Bestes zu geben. So steht die Führungskraft im Dienst der Leistungsgemeinschaft, nicht umgekehrt.

  1. Gib Deinem Team Entscheidungsfreiheit. Ein ganzheitliches Ziel wird gemeinsam gesetzt und soll pünktlich erreicht werden. Wie das aber geschehen soll, dürfen die Teammitglieder selbst entscheiden. Sie können ihren eigenen Weg zum gesetzten Objektiv individuell und kreativ erarbeiten und sich dabei Zeit und Ressourcen in Autonomie einteilen.
  2. Schaffe Transparenz. Damit Dein Team die richtigen Entscheidungen treffen kann, musst Du dafür sorgen, dass Klarheit, Offenheit und Nachvollziehbarkeit bestehen. Mitarbeitende müssen jederzeit nicht nur das Ziel, sondern auch das „Warum“ kennen. Das schafft Motivation und hilft bei der idealen Einteilung der Arbeit.
  3. Gib den notwendigen Rückhalt. Du stehst zwar beratend zur Verfügung, mischst Dich aber nicht aktiv in den Arbeitsprozess ein. Deine Erfahrung und Deine Kapazitäten sollen die Teammitglieder bei der Entwicklung und Umsetzung der eigenen Ideen unterstützen, nicht unterdrücken.

Befähigen in der Führung: gar nicht so einfach

Nur gute Führungskräfte sind zu einer befähigenden Führung fähig. Dazu braucht es nämlich viel Know-how, Vertrauen, Selbstbewusstsein und Deine Bereitschaft, loszulassen.

Micromanaging ist genau das Gegenteil vom Befähigen in der Führung. Dass Du weniger kontrollierst, heisst aber keineswegs, dass deshalb die Arbeit für Dich weniger wird. Du siehst Dich selbst vor immer neue Aufgaben gestellt, die Deine Flexibilität fordern. So gibst Du einerseits mehr Freiheit, bist aber andererseits dafür verantwortlich, dem Team die notwendige Grundstruktur, Unterstützung und Organisation zu gewährleisten, damit diese Freiheit in Produktivität mündet.

Nicht zuletzt siehst Du Dich jetzt auch auf persönlicher Ebene den Mitarbeitenden auf eine neue Art gegenübergestellt. Es ist also an der Zeit, auch Dein Auftreten in der Kaffeepause zu überdenken.

Fazit

Befähigung in der Führung bedeutet, alles im Griff zu haben – ausser den Menschen. Die Individuen werden durch klare Strukturen, Transparenz und Vertrauen nicht nur glücklichere, sondern auch leistungsfähigere Angestellte.

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