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Selbstreflexion für die Selbstführung | ROWAPA

Selbstreflexion für die nachhaltige Leadership

Heute war wieder ein langer Tag. An den Heimweg kannst Du Dich schon nicht mehr erinnern, Du hast ihn im Autopiloten zurückgelegt. Ungesundes Essen und eine stundenlange Sitzung haben Deine Stimmung an den Tiefpunkt gebracht. Dein Team hat zum wiederholten Male das gesetzte Ziel nicht erreicht und Du könntest kaum frustrierter sein. Morgen geht es wieder weiter mit Deinem gleichen Trott, dem Berg der Aufgaben, der auf Deinen Schultern lastet. Deine Gedanken drehen sich im Kreis: Warum mache ich das alles? Was muss ich tun? Du hast keine Energie mehr, um positiv in die Zukunft zu schauen.

Stopp! Was Dir jetzt wirklich helfen kann, ist eine Pause, um über Dich selbst zu reflektieren.

Selbstreflexion gegen Burnout

Wichtig: Ein Burnout ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Deren Symptome sind beispielsweise:

  • Langanhaltende Erschöpfung
  • Dauermüdigkeit
  • Fehlende Energie auch im Privatleben
  • Deutlich verminderte Leistungsfähigkeit
  • Desinteresse und das Gefühl von Sinnlosigkeit
  • Körperliche Schmerzen
  • Und viele andere.

Bei diesen und ähnlichen Symptomen solltest Du ärztlichen Rat suchen.

Selbstreflexion kann jedoch positive Auswirkungen auf die Prävention von Burnout haben. In gewisser Weise ist die Selbstreflexion ein innerer Sortierprozess. Sie hilft Dir, Dich besser zu verstehen und Dein Führungspotenzial nachhaltig zu entwickeln.

Innehalten und über Dich selbst nachdenken – dafür hast Du keine Zeit? Wenn das Deine Überzeugung ist, brauchst Du dringend Selbstreflexion. Du solltest Dir gezielt einige Fragen stellen. So kannst Du für Dich selbst herausfiltern, was wichtig und was nichtig ist.

Fragen zur Selbstreflexion

1.      Warum?

Eine einfache Frage, mit einer manchmal schwierigen Antwort. Um dem Druck und den Herausforderungen standhalten zu können, musst Du wissen, was Dich motiviert, was Deine Mission ist. Nur so bist Du bereit, gut gelaunt den Preis für das Erreichen Deiner Ziele zu zahlen.

2.      Woher bekomme ich Kraft?

Die Batterien sind leer. Und jetzt? Frag Dich, wie Du sie wieder aufladen kannst. Körper, Geist und Seele gehören zusammen und Du bist dafür verantwortlich, dass sie im Dreierteam funktionieren. Deshalb solltest Du auf Deine Ernährung achten, Sport, treiben, Hobbys verfolgen und Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Woher nimmst Du die Zeit für diesen Luxus? Die holst Du durch Deine gestiegene Produktivität wieder doppelt auf!

3.      Was habe ich heute gelernt?

Denk darüber nach, was Du aus der letzten Woche mitnehmen konntest, und werde Dir über die Fortschritte bewusst. Es kann hilfreich sein, Deine Aha-Momente auch schriftlich festzuhalten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. So siehst Du, dass immer etwas vorangeht, auch wenn es manchmal nicht so aussieht.

4.      Pflege ich meine Beziehungen?

Nicht selten leiden Führungskräfte unter dem Syndrom des einsamen Steppenwolfs. Dabei sind soziale Kontakte im Beruf wichtige Stützen und Networking ist unverzichtbar. Und zwar nicht nur, wenn es um die Arbeit geht. Soziale Kontakte gehören dazu, stärken das Team und geben positiven Rückhalt. Gibt es mal Streit, ist es gerade in der Position als Führungskraft wichtig, darüber persönlich zu sprechen.

5.      Bin ich gut organisiert?

Die Unternehmensprozesse laufen wie am Schnürchen. Aber wie schaut es mit Deiner persönlichen Organisation aus? Baue Dir Strukturen auf, setze Deine Prioritäten und behalte einen Überblick darüber, was morgen, nächste Woche, im nächsten Monat und nächstes Jahr geschehen soll.

Selbstreflexion zur Selbstführung

Diese und noch einige andere Fragen solltest Du regelmässig für Dich beantworten. Das Motto lautet: Erst nachdenken, dann gezielt handeln. Das ist das Grundprinzip der Selbstreflexion. Als Führungskraft bist Du mit Deiner Verantwortung allerdings schon mehrfach belastet. Manchmal siehst Du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Selbstreflexion hilft Dir dabei, neue Perspektiven auf die eigene Führungsrolle und Dein Leben zu gewinnen.

Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen.

Pater Anselm Grün
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